KAI-Pay

Risikohinweise

Diese Seite beschreibt Risiken, die mit der Nutzung von KAI-Pay verbunden sind.

Allgemeine Hinweise

Bitcoin ist volatil. Der Wert kann erheblich fallen; ein Totalverlust ist möglich. BTC-Bestände in einer selbstverwahrten Wallet sind keine Bankeinlagen bei KAI-Pay und werden nicht durch eine Einlagensicherung von KAI-Pay geschützt. KAI-Pay verspricht keine Rendite und erteilt keine persönliche Anlageempfehlung.

Einzelne Risiken

Schlüsselverlust

Verlust oder Offenlegung Ihrer Schlüssel oder Ihrer 12 Wiederherstellungswörter kann dauerhaften Verlust ermöglichen. Mit den 12 Wörtern lässt sich Ihre Wallet auf einem anderen Gerät wiederherstellen; dafür müssen die Spark-Betreiber mitwirken. KAI-Pay kann verlorene Wörter nicht ersetzen.

Solange sich Ihre Wallet mit einer PIN entsperren lässt, kann jemand, der Zugriff auf die Daten Ihres Browsers erhält, die 6-stellige PIN durchprobieren und so an Ihre dort verschlüsselt gespeicherten Wörter gelangen.

Für einen einseitigen Ausstieg ohne Mitwirkung der Spark-Betreiber (siehe „Spark“) reichen die 12 Wörter allein nicht aus, weil dafür zusätzliche, auf dem Gerät gespeicherte Transaktionsdaten nötig sind.

Betrug

Manipulierte QR-Codes, Inhalte der Zwischenablage, Links und Rechnungen können einen falschen Empfänger erzeugen.

Protokoll

Softwarefehler, Reorganisationen der Blockchain, Gebührenanstieg und Netzwerkausfälle können Zahlungen verzögern oder gefährden.

Lightning

Die Verfügbarkeit von Lightning-Zahlungen hängt unter anderem von Verbindung, Route, Liquidität und Gegenstelle ab. Fehlende Liquidität und Offline-Zeiten sind gesonderte Risiken.

Spark

Die KAI-Pay-Wallet nutzt Spark über das Breez SDK. Mit Spark wird Bitcoin außerhalb der Bitcoin-Blockchain übertragen. Zahlungen erfordern die Mitwirkung der Spark-Betreiber, Lightning-Zahlungen sowie Ein- und Auszahlungen über die Bitcoin-Blockchain zusätzlich die eines Spark-Dienstleisters. Die Nutzung setzt insoweit Vertrauen in diese Betreiber und Dienstleister voraus. Fallen sie aus oder wirken sie nicht mit, können Zahlungen verzögert oder unmöglich sein.

Für diesen Fall sieht Spark einen einseitigen Ausstieg vor, mit dem Guthaben ohne Mitwirkung der Spark-Betreiber auf die Bitcoin-Blockchain zurückgeholt werden kann. Er gelingt nicht in jedem Fall, kann längere Zeit dauern, kostet Netzwerkgebühren und erfordert eigenes Bitcoin-Guthaben auf der Blockchain zur Bezahlung dieser Gebühren. Bei kleinen Guthaben können die Gebühren höher sein als das Guthaben selbst. Die KAI-Pay-Wallet bietet dafür derzeit keine eigene Funktion.

Privatsphäre

Öffentliche Blockchain-Daten und Netzwerkmetadaten können verknüpft werden; Lightning ist keine Anonymitätsgarantie.

Steuer

Zahlungen können steuerlich relevant sein. Exportdaten ersetzen keine individuelle Steuerprüfung.

Gesetzliche Ansprüche

Gesetzliche Ansprüche bleiben durch Kenntnisnahme dieser Hinweise unberührt. Allgemeine Risikohinweise ersetzen keine geschuldete Sorgfalt und befreien uns nicht von der Verantwortung für eigene Pflichtverletzungen.